Das KMP

Das heutige Kooperationsnetzwerk Moderne Produktion (KMP) wurde 2006, ursprünglich als Kompetenzzentrum Moderne Produktionssysteme, auf der Grundlage einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Hochschule Mannheim und den Unternehmen Daimler AG, Freudenberg Kommanditgesellschaft, Heidelberger Druckmaschinen AG und John Deere GmbH & Co. KG gegründet.

Ziele

Im Fokus der Arbeit des KMPs steht die Untersuchung und Optimierung von Produktionssystemen. Als Ganzheitliches Produktionssystem, oder verallgemeinernd als Managementsystem oder Wertschöpfungssystem, verstehen wir

  • eine Unternehmens- und Managementkultur, welche die Mitarbeiter zur ständigen Verbesserung aller Prozesse befähigt und anregt, sowie
  • ein firmenspezifisches Bündel von Methoden, Regeln und Standards, das die Ausrichtung insbesondere der Produktion an den Prinzipien der Lean Production sichert und operationalisiert.

Wesentliches Ziel des Kooperationsnetzwerkes Moderne Produktion ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Produktionsstandorte der Partnerunternehmen und der Metropolregion Rhein-Neckar durch

  • Intensivieren des gezielten Erfahrungsaustauschs und Wissenstransfers über moderne Produktions- und Wertschöpfungssysteme zwischen den Kooperations-partnern,
  • Wissenschaftlicher Wissensaufbau und Weiterentwicklung der Kenntnisse auf dem Gebiet moderner Produktions- und Wertschöpfungssysteme durch die Hochschule,
  • Transfer von Erkenntnissen und Erfahrungen der KMP-Arbeit in die Hochschul-ausbildung und in die Unternehmen,
  • Erfahrungsaustausch und Netzwerkbildung mit weiteren in der Metropolregion Rhein-Neckar tätigen Unternehmen.

 

Arbeitsschwerpunkte

  • Vergleichende Untersuchungen von erfolgreichen Wertschöpfungssystemen
  • Untersuchung von Wirkzusammenhängen zwischen angewandten Management-Methoden und Ergebnissen der Produktion
  • Analyse von Faktoren und deren Einflüssen auf Produktion und Produktivität
  • Identifikation von Schwachstellen und Erfolgsfaktoren implementierter Systeme
  • Weiterentwicklung und Adaption von Wertschöpfungssystemen an spezifische wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Restriktionen und infrastrukturelle Stärken des Standorts Deutschland, insbesondere der Rhein-Neckar-Region